Berlin, 16. März – Der diesjährige Opencast Summit an der University of Manchester bot spannende Einblicke in die Roadmap der Open-Source-Plattform für Vorlesungsaufzeichnungen. Als langjähriger Partner war auch ssystems vor Ort.
Im Zentrum der Konferenz stand die Weiterentwicklung von Tobira, das sich immer deutlicher als die zentrale Benutzeroberfläche für Opencast etabliert. Besonders im Fokus standen neue Projekte wie CampusTube, das kleineren Hochschulen einen einfacheren Zugang ermöglicht, sowie die Integration von KI-gestützten Lerntools. Technisch rücken Verbesserungen bei der Authentifizierung (OIDC, LTI 1.3/JWT) und neue Funktionen wie der fertige Chapter Editor für Kapitelmarken und interaktive Videos in den Vordergrund.
Hinter den Kulissen bereitet die Community zudem tiefgreifende technologische Weichenstellungen vor:
- Opencast 20 wird ein umfassendes Update von Spring Security mit sich bringen.
- In den folgenden Versionen 21 und 22 ist eine grundlegende Modernisierung geplant, bei der zentrale Java-Frameworks ersetzt werden, um die Zukunftsfähigkeit des Systems langfristig zu sichern.
Ein weiteres strategisches Highlight war der Austausch über den anstehenden Wechsel unter das Dach der Linux Foundation Europe, was die strategische Bedeutung von Opencast im europäischen Bildungsraum unterstreicht. Wir von ssystems freuen uns darauf, diese Entwicklungen aktiv mitzugestalten und unsere Kunden bei der Migration auf die kommenden Versionen zu unterstützen.
Foto: Stuart Phillipson, eLearning Manager at The University of Manchester

